Körperschaftssteuer-Rechner

Mit der Körperschaftssteuer wird eine spezielle Art der Einkommensteuer bezeichnet, und zwar einerseits die für juristische Personen (zu diesen juristischen Personen zählen insbesondere Kapitalgesellschaften, wie AG und GmbH), und andererseits für andere Personenvereinigungen (wenn diese nicht Mitunternehmerschaften im Sinne des Einkommenssteuergesetzes abbilden) und drittens gilt die Bezeichnung auch für Vermögensmassen.

Genauso wie es sich bei Einkommenssteuer verhält, bildet die Grundlage der Besteuerung jenes Einkommen, das die Körperschaft in der Dauer eines Kalenderjahrs erwirtschaftet hat. In den Regularien des Einkommenssteuergesetzes finden sich die genauen Angaben dazu, was als Einkommen gerechnet wird und wie man dieses ermittelt.

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Auch finden sich im Körperschaftssteuergesetz noch andere besondere Vorschriften. Interessant bei diesen Vorschriften sind besonders jene bezüglich der verdeckten Gewinnausschüttungen. Man rechnet die Körperschaftssteuer neben der Einkommenssteuer zu den direkten Steuern, sie ist eine Personensteuer und sie lässt sich nicht vom Einkommen abziehen. So stehen beide Steuern nebeneinander, die Körperschaftssteuer und die Einkommenssteuer. Deshalb wird ein von einer Kapitalgesellschaft erwirtschafteter Gewinn zur Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer der Kapitalgesellschaft heran gezogen. Wenn sich eine Weiterausschüttung ergibt, dann dient dieser Gewinn zugleich als Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer (natürliche Personen) bzw. Körperschaftsteuer (juristische Personen) des Anteilseigners.

So wie beim Einkommenssteuergesetz wird bei dem Körperschaftssteuergesetz unterschieden zwischen der unbeschränkten und beschränkten Steuerpflicht. Was beide unterscheidet ist, dass sich die unbeschränkte Körperschaftssteuerpflicht über sämtliche Einkünfte erstreckt. Während die unbeschränkte Steuerpflicht ausschließlich nur für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen Anwendung findet, die ihren Sitz beziehungsweise ihre Geschäftsleitung im Inland angemeldet haben. Jeweils werden nur jene juristischen Personen des öffentlichen Rechts als Steuersubjekte betrachtet, welchen einen Betrieb mit gewerblichen Charakter unterhalten, sie gelten nur solange als Steuersubjekte, wie sie privatwirtschaftlich aktiv sind.

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Neben einigen anderen besteht für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen eine beschränkte Pflicht zur Körperschaftssteuer, weil sie zwar weder ihre Geschäftsleitung noch ihren Sitz im Inland angemeldet haben, aber inländische Einkünfte erwirtschaften.

Seit dem Veranlagungszeitraum 2001 entscheiden über die Höhe der Körperschaftssteuer für einbehaltene und ausgeschüttete Gewinne die einheitlich geltenden 15 Prozent. Ungeachtet dessen, wird in jedem Fall auf die Ausschüttung eine Kapitalertragsteuer der Steuersatz von 25 Prozent erhoben. Auf diese Weise mündet das Körperschaftssteuerverfahren in eine Doppelbelastung der ausgeschütteten Gewinne. Doch bislang wurde eine derartige steuerliche Doppelbelastung der Ausschüttungen vermieden, indem das Anrechnungsverfahren bzw. Halbeinkünfteverfahren Anwendung fand. Seit der Steuerreform im Jahr 2000 und 2008 gelten beide Verfahren jedoch nicht länger als reguläre Praxis.

Die Rechtsgrundlage des Körperschaftsteuerrechts wird durch das Körperschaftsteuergesetz und der Körperschaftsteuerdurchführungsverordnung gegeben. Die Länder erheben diese Steuer.

Zur Berechnung der beschriebenen Körperschaftssteuer für das eigene Unternehmen, kann man den Körperschaftssteuerrechner bemühen. In diesen Rechner gibt man also das zu versteuernde Einkommen ein, welches übrigens nicht zwangsläufig mit dem Jahresüberschuss deckungsgleich sein muss, weil nichtabziehbare Aufwendungen, Bewertungsdifferenzen oder eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA ) in Abweichungen vom handelsbilanziellen Jahresüberschuss resultieren können.

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